Vitalius chromatus (ex. Nhandu chromatus)
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Description
Vitalius chromatus (früher Nhandu chromatus) – Eine Ikone der Terraristik
Vitalius chromatus (früher allgemein bekannt als Nhandu chromatus) ist ein wahrer Star in der Welt der Terraristik. Er vereint beeindruckende Größe, spektakuläre Färbung und hohe Widerstandsfähigkeit, was ihn zu einer der begehrtesten Arten macht. Seine mutige Natur führt dazu, dass er oft seine Schönheit zur Schau stellt und somit eine wunderbare Schau-Vogelspinne abgibt.
Er ist die ideale Wahl für den Halter, der eine große, aktive und wunderschön gefärbte Vogelspinne sucht, die gleichzeitig relativ einfach in der Haltung ist. Man muss jedoch seinen defensiven Charakter und seine mächtige Waffe – die Brennhaare – berücksichtigen.
Warum ist Vitalius chromatus eine außergewöhnliche Wahl?
- Unvergleichliche Schönheit: Auffälliger Kontrast von samtigem Schwarz des Körpers, leuchtend weißen Streifen an den Beinen und feuerroten Haaren auf dem Abdomen. Wichtig ist, dass junge Exemplare sehr früh die Farben der Erwachsenen annehmen.
- Beeindruckende Größe: Wächst zu einer beachtlichen Größe heran (16-18 cm, und sogar über 20 cm Beinspannweite), was ihn zu einem wahren Riesen in der Sammlung macht.
- Schnelles Wachstum und Appetit: Wächst schnell (volle Größe in 2-3 Jahren) und ist bekannt für seine "explosive" Reaktion auf Futter, was die Fütterung äußerst spektakulär macht.
- Aktiv und Sichtbar: Im Gegensatz zu vielen versteckten Arten verbringt V. chromatus oft Zeit sichtbar, patrouilliert im Terrarium oder lauert am Versteck.
- Außergewöhnliche Widerstandsfähigkeit: Es ist eine sehr robuste Art, die kleinere Haltungsfehler verzeiht. Sie passt sich hervorragend an die Bedingungen an und verträgt Schwankungen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit gut.
Temperament und Sicherheit – Der Schlüssel zum Verständnis
Das Temperament von V. chromatus ist komplex: mutig, aber gleichzeitig scheu und defensiv. Er ist nicht aggressiv, aber verteidigungsbereit.
- Gift: Gilt als schwach und medizinisch unbedeutend. Die Auswirkungen eines möglichen Bisses, der extrem selten vorkommt, sind mit einem Bienenstich vergleichbar. Das Hauptrisiko ist die mechanische Beschädigung durch die großen Giftklauen.
- Brennhaare: Dies ist der Haupt- und sehr gerne eingesetzte Verteidigungsmechanismus. Diese Art zögert nicht, eine Wolke sehr stark reizender Haare (Typ I und III) von ihrem Abdomen abzustreifen. Sie können intensiven Juckreiz, Hautausschlag und Blasen verursachen, die tagelang anhalten. Der Kontakt mit Haut, Augen und Atemwegen muss unbedingt vermieden werden. Bei allen Arbeiten im Terrarium wird das Tragen von Handschuhen und langen Ärmeln empfohlen.
- Verteidigungshierarchie: Die Spinne wählt normalerweise das Abstreifen von Haaren oder die Flucht. Drohgebärden und ein Biss sind die absolute letzte Instanz.
- Handhabung: Aufgrund der sehr reizenden Brennhaare, der Schnelligkeit und des defensiven Charakters wird kategorisch davon abgeraten, diese Art auf die Hand zu nehmen.
Haltung im Terrarium – Ein vollständiger Leitfaden
Terrarium – Eine horizontale Festung für den Riesen
Für eine bodenbewohnende Art lautet die Schlüsselregel: Das Terrarium sollte deutlich breiter als hoch sein. Für ein erwachsenes Tier sind die idealen Maße 40x30x30 cm oder größer. Eine gute und solide Belüftung ist unerlässlich (sie kann Gaze durchbeißen!).
Das wichtigste Element ist die Tiefe des Bodengrunds. Es sollte eine Schicht aus Kokosfasern oder Torf von mindestens 10-15 cm Dicke vorhanden sein. Dies ermöglicht der Spinne das Graben, was Stress reduziert.
Temperatur und Luftfeuchtigkeit – Simulation einer Übergangszone
- Temperatur: Der optimale Bereich liegt bei 24-28°C. Sie kommt gut mit normaler Raumtemperatur zurecht.
- Luftfeuchtigkeit: Sollte 65-80% betragen. Die beste Methode ist, das Substrat an der Oberfläche trocken zu halten und ständigen Zugang zu einer Wasserschale zu gewährleisten. Regelmäßiges, reichliches Überlaufen der Schale befeuchtet die tieferen Substratschichten und schafft einen Feuchtigkeitsgradienten.
Vitalius chromatus in Kürze
| Wissenschaftlicher Name | Vitalius chromatus (früher Nhandu chromatus) |
| Herkunft | Brasilien, Paraguay |
| Lebensweise | Bodenbewohnend, opportunistisch grabend |
| Giftstärke | Schwach |
| Temperament | Mutig, defensiv, scheu, schnell |
| Brennhaare | Ja, sehr stark reizend (Typ I und III) |
| Lebenserwartung | Weibchen 12-25+ Jahre, Männchen 3-6 Jahre |
| Endgröße | bis zu 18-22 cm Beinspannweite |
| Schwierigkeitsgrad | Selbstbewusster Anfänger / Mittelstufe |
Vitalius chromatus ist eine ideale Art für den selbstbewussten Anfänger oder den mittelstufigen Halter, der eine große, aktive und beeindruckende Schau-Spinne besitzen möchte. Unter Einhaltung der entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen (insbesondere gegenüber den Brennhaaren!) wird sie zum Stolz und Juwel jeder Sammlung.
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